Karl-Theodor Xerox und Aspekte des Ghostwritings

Biographen kann man durchaus zur Gattung “Ghostwriter” zählen. Wie bei den Biographen selbst, gibts es auch auf diesem weiteren Feld einige schreibende Schreckgespenste: die so genannten “Akademischen Ghostwriter”, sprich Leute, die einem die Examens- oder Doktorarbeit schreiben. Ich frage mich nun, hatte Karl-Theodor “Xerox” zu Guttenberg nun einen besonders schlechten Ghostwriter beauftragt, oder hätte er einfach überhaupt mal jemanden konsultiert, der sich mit der Abfassung wissenschaftllicher Texte ein bisschen auskennt. Ist ja nicht mein Ding - weder adlige Dissertationen, noch das Anbieten akademischen Fremdschreibens - aber entweder dumm oder dreist. Ich habe das wissenschaftliche Schreiben während des Studiums auch gehasst, zumal es tödlich für die Kreativität ist. Fand ich. Dennoch habe ich es hinbekommen und musste dabei nicht einmal Texte klauen.
Lieber ein mieser Magister als ein duplizierender Doktor.

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