Wer ist das Biographiezentrum?

Ich jedenfalls nicht mehr.
Als gestern bekanntgegeben wurde, dass der Mitgliedsbeitrag verdoppelt werden soll, nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Fragen zu stellen, die mir schon eine Weile unklar sind: Wie die Mitgliedsbeiträge verwendet werden, welchen Erfolg das Biozen bei der Kundenvermittlung eigentlich hat und was es mit der Neuausrichtung des Biographiepreises auf sich hat. Außerdem wollte ich schon immer wissen, wer im Förderverein sitzt. Denn das Biozen ist ja kein Verein (hat daher auch weder Satzung noch Kompetenzregelung), die Jahresbeiträge der 55 54 Mitglieder fließen als “freiwillige Spende” (die jetzt unfreiwillig erhöht wird) an besagten Förderverein, der sie dann an das Biozen ausschüttet…
Die Konsequenz meiner Fragen: Andreas Mäckler weigerte sich beharrlich, diese zu beantworten. Warum ein Kassenbericht Top Secret ist, mag verstehen, wer will. Ich wurde aufgefordert, “mit meiner Debatte andere Mitglieder nicht zu belästigen.” Und AM legte mir den Austritt aus dem Biozen nahe. Diesbezüglich waren wir konsensual. Wo Fragen verboten sind, will ich nicht sein.
Es kamen dann noch einige persönliche Statements, die Quintessenz: Andreas Mäckler opfert sich 18 Stunden am Tag auf, um mit dem Biozen Geld zu verdienen. Für “Vereinsmeiereien” habe er da einfach keine Zeit. Außerdem sei er der einzige von uns, der es in die Wikipedia geschafft habe. Noch jetzt ist mein Gesicht ganz grün vor Neid….
Um es mal zusammenzufassen: Das Biographiezentrum ist weder ein Kollektiv, wie der Spiegel in seinem Sonderheft “Biografien” schrieb, noch ein Verein, sondern eine private Veranstaltung zum Zwecke des Geldverdienens. Wer das weiß, kann damit zurechtkommen und von den Brocken, die vom Tisch fallen, profitieren. Aber nur, wenn er keine Fragen stellt.

Kommentar abgeben:

Sie müssen angemeldet sein um Kommentare abgeben zu können.