Ghost-Shoppers of the World…

“Ghost-Shopping” heißt, dass man einen als Kunden getarnten Testkäufer losschickt. Beispielsweise kann die Zentrale der großen Metzgereikette “Die beleidigte Bratwurst” einen Ghost-Shopper in ihre Filiale in Königswursterhausen schicken, wo er die Geduld aller Anwesenden mit “und von der Wurst auch noch 30 Gramm” ppp. auf die Probe stellt, um so herauszufinden, ob das Fräulein Landjäger hinter der Theke freundlich und gelassen bleibt.
Auch bei Biografen geht es um die Wurst, man will ja wissen, wie teuer oder billig die Kollegen sind und was sie besser oder schlechter machen. Das ist legitim. Und auch ich habe da so meine Tricks und Kniffe, zu denen aber bestimmt nicht gehört:
- Anrufen, seinen Namen nuscheln und sofort fragen: “Was kostet denn eine Biografie?” Um dann sogleich vor lauter Gier zu sabbern anfangen.
- Anrufen und sagen: “Meine Freundin möchte eine Biografie schreiben lassen”. Dann soll sie doch selbst mit mir reden, bittschön.
- Eine Anfrage per Email, deren Absenderadresse zu eindeutig ist, wie (fiktiv) schreibliesel@xyz.de.

So Leute. Am einfachsten wäre es natürlich, wenn Biografen ihre einheitliche Gebührenordnung hätten, Biogo statt Brago . . . Ist aber nicht so.

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