Fotobücher

Es ist noch nicht so lange her, dass es einen Markt für biografische Fotobücher zu geben schien. Im Gegensatz zum klassischen Fotoalbum bietet ein Fotobuch die Möglichkeit zur Gestaltung der Seiten - und Platz für Text. Es ist schöner anzuschauen und durch sein Buchlayout einfach hochwertig. Und billig. Der Versuch, es als Biograf in sein Portfolio aufzunehmen, mit deutlichem preislichem Abstand zum klasischen Erinnerungsbuch, schlug aber fehl, als die Preise drastisch fielen. Inzwischen kann jeder mit ein bisschen Geschick - oder auch ganz ohne - sich billigst ein solches Fotobuch erstellen oder es im Medienmarkt seines Vertrauens für wenige Euro machen lassen. Ich will dieser Möglichkeit, sich als Biograf seine Brötchen zu verdienen, an dieser Stelle keine Träne nachweinen (mir war von Anfang an klar, dass die simple Bedienung eines kostenlosen Programms zur Erstellung eines Buches keinen immer noch relativ hohen Preis rechtfertigt). Mir kam bloß eben in den Sinn, dass ich seit zwei Jahren einen ganzen Koffer voller alter und wertvoller Dias unterm Tisch stehen habe, den ich schon die ganze Zeit zu privaten Zwecken durcharbeiten will. Um jemandem aus der Familie eine Freude mit einem Fotobuch zu machen. Aber wenn es anderen damit genauso geht, hmm…

Ein Kommentar zu “Fotobücher”

  1. Matthias Brömmelhaus
    September 12th, 2007 16:19
    1

    Du hast völlig Recht, es gibt dafür wohl keinen Markt mehr. Ich habe die Fotobücher deshalb auch aus meinem Angebot genommen.
    Allerdings verschenke ich mehrmals im Jahr privat Fotobücher. Es gibt inzwischen Software, mit der es ruckzuck geht. Und die Beschenkten freuen sich jedes Mal riesig. Und für uns selbst halten wir jedes Jahr in einem Fotobuch fest. So ähnlich wie in einem ein Blog - nur in der guten, alten, analogen 0.0-Welt.

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