Tempus non fugit

“Zukunft braucht Herkunft” - dieser Satz wäre noch vor 30 Jahren undenkbar gewesen. Heute stand er sogar in der Stuttgarter Zeitung - und bezog sich auf die Renaissance des Unterrichtsfaches Latein. Es gibt also noch mehr Herkünfte als jene aus den Trümmern des Dritten Reiches, die uns prägen, und die wieder mit Neugier und Interesse aufgenommen werden. Dass aber auch die Nazizeit immer wieder neue Aspekte offenbart, belegt dieser Film, in dem zwei streitbare Großmütter, die den Holocaust überlebt haben, auf ungewöhnliche Art und Weise porträtiert werden.

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