Nachkriegs-Spirit

Harald Martenstein, der immer diese wunderliche Kolumne “Lebenszeichen” in der ZEIT schreibt, hat einen Roman verfasst. In “Heimweg” findet sich eine Annäherung an die frühe Bundesrepublik auf ganz eigenwillige Art. Ich hab´s noch nicht gelesen, doch bemerkenswert in der Rezension auf Welt.de fand ich folgende Sätze:
“Die frühe Bundesrepublik war auch ein Land, in dem die Männer Erfahrung mit dem Töten und die Frauen Erfahrung mit dem Alleinsein hatten. Was bedeutete das für die Liebe, wenn nach dem Krieg noch junge Menschen das alles schon hinter, das Leben aber noch vor sich hatten?” Die Quintessenz jener Generation? Für Biografen unabdingbar zum Verständnis der Erzähler.

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