Boomer und Biografien

“Vor drei, vier Jahrzehnten dachte die Nachkriegsgeneration, die “Babyboomer”, dass die einzige Chance zur Selbstfindung darin liegt, das Elternhaus zu verlassen. Inzwischen ist ihr klar geworden, dass die beste Möglichkeit, sich selbst zu verstehen, darin liegt, von den Geschichten und Erfahrungen ihrer Eltern und ihrer Familie zu lernen. Nun spüren sie den Drang, all diese Geschichten zu erhalten. Denn sie wissen, dass die Menschen, die diesen Wissensschatz besitzen, allmählich aussterben und die Weisheit mit sich nehmen, die sie erworben haben.” Man möge mir diese holprige Übersetzung aus dem Englischen nachsehen. Es handelt sich um ein Thema des diesjährigen Kongresses der APH, der Association of Personal Historians“. Im amerikanischen Berufsverband der Biografen ist man sich sicher: ““Wir versuchen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verknüpfen, denn wir wissen, wie bereichernd  diese Verbindungen sind.” Unser großer Bruder hat Recht.

Kommentar abgeben:

Sie müssen angemeldet sein um Kommentare abgeben zu können.