Archiv für September, 2006

Chillout zum Layout

Dienstag, 19. September 2006

Ich mache meine Bücher bisher immer gerne selbst. Vom Interview über Bilder scannen und bearbeiten bis hin zum Layout. Mir macht Gestaltung Spaß und in meinen Büchern setze ich gerne Fotos ein. Bei vorgefertigten Layouts, d.h. wenn man das Word-Dokument an eine “Prepress” gibt, habe ich bisher noch nichts vergleichbares gefunden. Zumindest, um z.B. meinen Kollegen Andreas Mäckler, der Layout mit seiner Firma xlibri anbietet, nicht zu erbosen, habe ich´s einfach gerne selbst in der Hand. Punkt. Ich halte mich für recht technikaffin und habe schon als Journalist meine Seiten selbst “zusammengeschraubt”. Aber gestern wieder bin ich an der Technik verzweifelt. Ich konnte keine vernünftigen PDFs machen. Vier Stunden habe ich damit verplempert. Man bildet sich zwar ein, beim nächsten Mal diesen Fehler nicht mehr zu machen. Dafür dann einen anderen…

Rotlicht-Biografien

Montag, 18. September 2006

Dass man mit Autobiografien ein großes Spektrum abdecken kann, zeigt übrigens der Schwarzkopf&Schwarzkopf Verlag. Das dort jüngst angekündigte Werk “Hera - Rechtsanwältin am Tage - Domina in der Nacht” wird von der Autorin im Oktober bei Johannes B. Kerner präsentiert. Nun ja, warum nicht, die Dame hat etwas zu erzählen, was man sonst nicht kennt. Der Verlag hat ein recht weites Angebot: Didi Hallervorden und Udo Lindenberg auf der einen Seite und neben Domina Hera auch noch “Lisa Moos” auf der anderen Seite. Lisa erzählt ihre Geschichte als Prostituierte.
Wenn man mal davon ausgeht, dass die allermeisten Autobiografien dort von Ghostwritern gemacht wurden, sieht man wieder einmal das weite Feld unserer Profession. Es muss nicht immer SS sein, auch SM ist ein Thema.
Wie sagte schon Nietzsche: “Gehst Du zum Schreiben, vergiss die Peitsche nicht.”

Auto-Biografie

Samstag, 16. September 2006

roverneu2.jpgMan muss es auch mal wörtlich nehmen mit der Autobiografie.
Im Herbst 1994 erblickte er das Fernlicht der Welt. Mein Freund Claus, ganz der erfolgreiche Jungunternehmer, zeigte mir stolz seinen neuen Rover, Ledersitze, 60.000 Mark. Wir haben all die Jahre viel gemeinsam darin unternommen. Ich hasse Autos, aber er war das einzige, das mir jemals richtig gefallen hat. Vor zwei, drei Jahren ging Rover in Pension, der Jaguar war einfach jünger und Rover an Kilometern zu reich. Ein halbes Jahr stand er traurig auf einem Parkplatz vor einer Autowerkstatt. Dann fuhr ich ihn. Nach einem halben Jahr ward er teuer, ein dreiviertel Jahr später ging er von uns an dem Ort, der ihm stets sein liebster gewesen war: die Autobahn. Reanimationsversuche rentierten sich nicht. Im März diesen Jahres machte er sich auf den Weg in den Libanon. Er legte den letzten Gang ein.

Feigling oder Held?

Freitag, 15. September 2006

Was Ronald über die Weiße Rose schreibt, also über Menschen, die aus der Anonymität herausgetreten sind und als Personen der Zeitgeschichte Bedeutung erlangten, trifft genauso auf Masse der unbekannten Bürger zu. In vielen Biografien, die ich in den letzten Jahren dokumentierte, zeigte sich immer wieder ein Handlungsmuster. Jeder Mensch kann zugleich Feigling und Held sein. Gerade jetzt schreibe ich eine Familiengeschichte, in der einer der Protagonisten diese Zerrissenheit geradezu beispielhaft verkörpert. Die an die Macht gekommenen Nazis drohten ihm offen mit der Entlassung aus dem Amt als Medizinalrat einer niedersächsischen Kleinstadt, wenn er nicht der Partei beitrete. Er war zunächst unsicher und fragte seinen Vater um Rat, einen evangelischen Pfarrer. Der Vater, Angehöriger der bekennenden Kirche, reagierte entsetzt, dass sein Sohn überhaupt mit dem Gedanken spielen konnte, dieser “kriminellen Bande” beizutreten. Der Sohn sah für sich aber keinen Ausweg. Wie sollte er seine Familie mit vier kleinen Kindern ernähren, wenn er seine Stellung verlöre? Also wurde er Parteimitglied und behielt seine Stellung. Genau diese Stellung nutzte er in den folgenden Jahren, um bedrohten Menschen zu helfen. Es existieren zahlreiche Zeugenaussagen aus dem späteren Entnazifizierungsverfahren, die belegen, dass er in vielen Fällen Krankengeschichten fälschte oder erfand, um Juden vor Deportation zu bewahren oder jungen Pazifisten den Kriegsdienst zu ersparen. Einige Zeugen sagten aus, dass sie ihr Leben dem Einsatz jenes Arztes verdankten.

Feigling oder Held? Mitläufer oder Täter? Angesichts der existentiellen Bedrohung, der Menschen in Diktaturen ausgesetzt sind, ist die Frage sehr oft nicht eindeutig zu beantworten. Es kommt darauf an, die Individuen zu betrachten und ihre Lebensgeschichten von ideologischen Überhöhungen zu befreien. Sonst sieht man wie in einem Zerrspiegel nur die Fratze des Dämons oder das Engelsgesicht des Helden. Und dabei war es nur ein Mensch.

Die “Weiße Rose” auf Entzug

Donnerstag, 14. September 2006

weisserose.jpg

Der Spiegel berichtet in einem Interview mit Sönke Zankel, dass die Geschichte des Widerstandes im Dritten Reich ganz neue Facetten hat. Zankel, 33, promovierter Historiker und derzeit Referendar, hat seine Dissertation zu einem Buch ausgebaut, worin er behauptet, dass Hans Scholl und seine Schwester Sophie Aufputschmittel und Opiate nahmen. Dies erkläre, warum sie sich ohne Widerstand vom Hausmeister der Universität festnehmen ließen. Und erst nach einiger Zeit, als Hans Scholl im Verhör zusammenbrach, gab er die Namen seiner Freunde preis. Später habe Hans Scholl während des Prozesses einem Zeitzeugen zufolge Schüttelkrämpfe bekommen - typische Entzugserscheinungen bei Opiaten. Zankel führt noch mehr Beispiele an, unter anderem, dass die Weiße Rose zwar die Morde an den Juden anklagte, aber dennoch zunächst antijüdisch eingestellt war. Trotzdem waren die Geschwister Scholl mutig und wurden feige hingerichtet. Zankel geht es eher darum: “Hören wir doch endlich auf, das Bild von unnahbaren, über den Menschen stehenden Halbgöttern zu zeichnen. Es muss darum gehen, sie realistisch darzustellen, was eben auch ihre Schwächen beinhaltet.”
Wir sind eben alle nur Menschen, will Zankel damit ausdrücken. Gestern sah ich ein Interview mit Joachim Fest: Wenn Leute sagen, dass Hitler kein Mensch, sondern ein Monster/ein Dämon sei, dann sei das für ihn, Fest, eine Beleidigung des Verstandes. Hitler war ein Mensch. Joachim Fest schrieb seine Biographie.
Also: Es gibt weder Dämonen noch Halbgötter. Es gibt nur Menschen.

Die “Zeitzeugenschaft”

Donnerstag, 14. September 2006

Eigentlich müsste ich ja nach Konstanz, dort findet nächste Woche der Historikertag statt, der unter dem Motto “Geschichtsbilder” steht. Insbesondere “Der Zeitzeuge. Annäherung an ein geschichtskulturelles Gegenwartsphänomen” am Do, 21.9., 9-13 Uhr klingt sehr interessant: Zur Karriere einer geschichtskulturellen Kunstfigur und das „Dritte Reich“ in der Erinnerung von Zeitzeugen sind Tagungspunkte, am nettesten finde ich aber den Vortrag: “Zeitzeugenschaft und Vergangenheitspolitik in den Geschichtsdokumentationen von Guido Knopp”.
Guido Knopp, der Zeitzeugen scha(f)ft und sie vor schwarze Tücher setzt. Natürlich hat er viel für die Erinnerungskultur in Deutschland getan, aber allmählich gehen ihm die Ideen aus. Oder wie klingt “Majestät - Das royale Quiz”? Klingt für mich nach “Back to the roots“, Knopp hat seiner Karriere mal bei Burda begonnen. Au wei, irgendwann kommt dann der Sechsteiler: Schnittmuster im Dritten Reich. Teil I: “Evas erste Dirndl-Bordüre”, gefolgt von “Frau Göring: Selbstgeschneiderte Paradeuniformen in Übergröße”.

Muss man ein Nazi gewesen sein?

Mittwoch, 13. September 2006

“Muss man”, so ein Kolumnist des französischen Radiosenders France Inter, “unbedingt ein Nazi gewesen sein, um sich heute interessant machen zu können?” Nein, muss man nicht. Manchmal reicht schon eine neue Freundin oder vergoldete Kinderhäufchen. Dennoch bleibt zu konstatieren, dass Günter Grass da einiges losgetreten hat. Im Gegensatz zu ihm hatte der nun verstorbene Joachim Fest seine Autobiographie vollendet, die davon handelt, dass der junge Fest eben nicht mit den Nazis sympathisierte. Das gab es eben auch.

Erst war gar niemand nirgends an irgendwelchen Nazi-Verbrechen beteiligt, dann waren alle Deutschen kollektivschuldig, inzwischen ist der Abstand zu Ideologien groß genug, um zu differenzieren. Oder der Abstand führt zu Unbefangenheit. So ist in Frankreich gerade ein neuer Bestseller auf dem Markt. Jonathan Littel schrieb den 900-Seiten Roman “Les Bienveillantes“. Der fiktive Held, SS-Einsatzgruppenleiter Max Aue erzählt aus seinem Leben. Stalingrad, Massaker an jüdischen Ukrainern, trifft kurz vor Kriegsende Ernst Jünger, kneift im Führerbunker Hitler in die Nase und erschlägt seine Mutter irgendwann mit der Axt. Starker Tobak. Der Autor Jonathan Littel ist 38 Jahre alt, Historiker und bisher für humanitäre Organisationen in Tschetschenien und auf dem Balkan tätig gewesen. Sein Vater, ebenfalls Autor, kam als Nachfahre jüdisch-polnischer Einwanderer in New York zur Welt. Vergangenes Wochenende war das Buch in Frankreich ausverkauft und wird nun nachgedruckt. Wenn es auf Deutsch erscheint, werde ich es lesen. Ist ja nur “Fiktion”. Eine authentische Autobiographie eines NS-Verbrechers, der sich seiner Morde rühmt, wäre dann doch nicht vermittelbar. Oder noch nicht vermittelbar? Das ist für Biographen ein heikles Thema. Eine Verherrlichung von Verbrechen ist nicht tolerierbar, diesen Auftrag muss man ablehnen.

9/12

Dienstag, 12. September 2006

Das Fünfjährige ist “durch”, wie man in der Journalistensprache sagen würde. Und man geht zur Tagesordnung und neuen Themen über. Genauso wichtig wie der 11. September ist aber auch der Tag danach. Zumindest in Europa. Wer konnte, verbrachte den 11.9. vor dem Fernseher. Am 12. ging es wieder zur Arbeit und in den Alltag. Doch es war der erste Tag einer gefühlten Zeitenwende. Wie ging man damit um? Ich weiß noch, alle Kolleginnen und Kollegen waren still und in sich gekehrt. Irgendwann hielten wir eine Schweigeminute ab. In der Mittagspause ging ich zu einem Kiosk. Denn die Bilder im Fernsehen waren unglaublich. “Schwarz auf Weiß” wollte ich dieses Ereignis in Händen halten. Viele andere vor mir aber auch. Praktisch alle Zeitungen waren ausverkauft.

9/11 und das kollektive Gedächtnis

Montag, 11. September 2006

Wer sich wie ich ständig mit den Biografien anderer Menschen beschäftigt, kommt irgendwann unweigerlich zu dem Schluss, dass es so etwas wie ein kollektives Gedächtnis gibt. Meistens sind es “nationale Gedächtnisse”, in denen bestimmte Ereignisse auf unbestimmte Zeit aufbewahrt und abrufbar gehalten werden. In Deutschland kann fast jeder ältere Mensch eine Geschichte zur Währungsreform beisteuern oder er weiß genau, wo er das “Wunder von Bern” miterlebt hat. Zwei Ereignisse, die zu den “Gründungsmythen” der Bundesrepublick Deutschland gehören. Für Menschen aus dem Osten der Republik ist es vielleicht jene berühmte Pressekonferenz, als Günter Schabowski sich live und in Farbe im Dickicht der Parteianweisungen verstrickte und stotternd die sofortige Maueröffnung verkündete. Genauso sicher erhält man von jedem älteren Amerikaner eine Antwort auf die Frage, wo er vom Attentat auf John F. Kennedy erfuhr.
Aber gibt es auch ein weltweites, kollektives Gedächtnis? Ich glaube schon. Was ist darin gespeichert? Vielleicht die verschwommenen Bilder zweier weißer Gestalten, die sich am 20. Juli 1969 unbeholfen hüpfend über die Mondoberfläche bewegten. Ganz sicher aber sind die Anschläge des 11. September 2001 Teil dieses globalen, kollektiven Menschheitsgedächtnisses. Ich erinnere mich jedenfalls noch genau an diesen schönen, sonnigen Spätsommertag. Ich saß mit einem Journalisten in einem Cafe am Seeufer, als sein Handy klingelte. Sein 14-jähriger Sohn berichtet aufgeregt vom brennenden World Trade Center. “Und jetzt bombadieren sie auch noch das Pentagon.” Er schrie so laut, dass selbst ich es hören konnte. Wir fuhren sofort ins Büro, um im Internet nach Informationen zu suchen. Aber das Netzt streikte. Also nach Hause und den Fernseher eingeschaltet. Die nächsten Stunden vergingen wie in Trance. Die Gefühle fuhren auf einer Achterbahn von Wut, Angst und Trauer. Keiner konnte damals ahnen, welche Folgen diese Anschläge haben würden. Genausowenig können wir heute sagen, wie wir unsere Reaktion in dreißig Jahren beurteilen werden. Nur eins ist sicher: Biografen und “Personal historians” werden dafür sorgen, dass auch die individuelle Erinnerung im kollektiven Gedächtnis erhalten bleibt.

Verpasste Chance

Freitag, 08. September 2006

Die aufgeregte Diskussion der vergangenen Wochen über (un)freiwillige Mitgliedschaft in der Waffen-SS und (un)bewältigte Vergangenheit führte mir mal wieder vor Augen, wie wichtig die Arbeit von “personal historians” und Privatbiografen wie uns ist. Ohne eine Erinnerungskultur, die auch dem Alltäglichen Raum gibt, würde unser Wissen von der Vergangenheit tatsächlich von den Grass und Walsers bestimmt.

Als ich darüber nachtdachte, fiel mir mein Onkel Gerhard ein. 1919 geboren, wuchs er in einer Gesellschaft auf, die vor allem vom preußischen Nationalismus und Militarismus geprägt war. In der Schule erzählte man ihm vom Dolchstoß in den Rücken der siegreichen Armee und von der Schmach von Versailles. Die Weltwirtschaftskrise nahm ihm jede Chance einer unbeschwerten Jugend. Fast folgerichtig meldete er sich freiwillig zum Militärdienst und machte den ganzen, langen Krieg vom ersten bis zum letzten Tag mit. Zweimal wurde er verwundet, einmal so schwer, dass man keinen Pfifferling mehr auf ihn setzte. Mehr als diese Verwundungen sollte ihn aber ein anderes, zufälliges Ereignis schockieren. Als er nach einem Heimaturlaub wieder zurück an die Ostfront kam, hatte er in irgendeiner russischen Stadt einige Stunden Aufenthalt, ehe sein Zug weiterfuhr. Er vertrieb sich die Zeit mit einem Spaziergang - und wurde dabei zufällig Zeuge einer “Säuberungsaktion”. Hunderte von Zivilisten wurden von Wehrmachtssoldaten durch die Stadt getrieben. Mein Onkel fragte sich sofort: “Was geht hier vor?” Er folgte dem Trupp und musste mit ansehen, wie die Menschen - wahrscheinlich handelte es sich um die jüdischen Einwohner der Stadt - auf offenem Feld erschossen wurden. Dieses Erlebnis ließ ihn nicht mehr los, es bestimmte von nun an sein Denken und Handeln. Noch während des Krieges erzählte er seinen Eltern und Geschwistern davon. Sie waren schockiert! Von dem, was sie hörten, aber auch vor Angst, weil Gerhard kein Blatt vor den Mund nahm. “Sie erschießen unschuldige Frauen und Kinder!” Immer wieder sprach er davon. Laut und deutlich. Viel zu laut und viel zu deutlich. “Sei still!”, mahnten sie ihn immer wieder. “Du wirst uns noch alle ins Gefängnis bringen!”

Auch nach dem Krieg ließ “sein” Thema ihn nicht los. Ich erinnere mich an Weihnachtsbesuche, die unweigerlich irgendwann bei seinen Kriegserlebnissen endeten. Er war glühender Pazifist geworden. Und er argumentierte aufgebracht gegen die vorherrschende Meinung, es habe doch niemand wissen können, was wirklich geschah. Laut rief er es aus: “Und ob wir es wussten!”

Ich war damals zu jung, um die Bedeutung dieser Geschichte zu erkennen und den meisten anderen in der Familie war dieser Onkel, der so vehement gegen Aufrüstung und Krieg argumentierte und gegen das allgegenwärtige Schweigen polemisierte, peinlich. Später, als ich gerne mit ihn über seine Erlebnisse gesprochen und sie dokumentiert hätte, hatte er sich in seine eigene Welt zurückgezogen, aus der er nicht mehr zurück kam.

Es wird also niemand erfahren, wie die Stadt hieß, in der er Zeuge der Massenerschießung jüdischer Zivilisten durch deutsche Wehrmachtssoldaten wurde. Er kann nicht mehr erzählen, wie er den Krieg erlebte. Seine Stimme ist verstummt, die uns Kindern immer wieder sagte: “Krieg ist nichts anders als Dreck und Schmerz und Elend. Soldaten sind keine Helden, sondern arme Schweine! Lasst Euch nichts anderes erzählen!” Warum hat niemand seine Geschichte aufgeschrieben? Die Details sind jetzt schon unweigerlich verloren gegangen und bald wird sich niemand mehr an diesen Mahner erinnern. Leider!